Dieser Yale-Professor empfiehlt diese 3 Techniken, um die Kontrolle über Ihre Emotionen zurückzugewinnen

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Dieser Yale-Professor empfiehlt diese 3 Techniken, um die Kontrolle über Ihre Emotionen zurückzugewinnen

Wie kann man seine Emotionen besser erleben? Marc Brackett, Psychologe und Professor an der Yale-Universität, liefert die Schlüssel, um den Alltag stressfreier zu gestalten.

Die emotionale Regulierung beginnt nicht mit der Unterdrückung von Emotionen, sondern vielmehr mit deren Anerkennung. In einem Video aus dem Podcast von Mel Robbins enthüllt Marc Brackett, Psychologe, Professor und Forscher an der Yale-Universität, wissenschaftlich basierte Methoden zum Umgang mit Emotionen. Er betont die Bedeutung, sich die „Erlaubnis zum Fühlen“ der Emotionen zu geben, wie sie sich zeigen. Marc Brackett besteht darauf, ein reichhaltiges Vokabular zu entwickeln, um unsere Empfindungen präzise zu beschreiben. Diese Schritte sind entscheidend, da sie es ermöglichen, zu präzisieren, was man empfindet, und geeignetere Strategien zur Bewältigung dieser Emotionen einzusetzen.

Praktische Strategien zur emotionalen Regulierung

Eine der von Marc Brackett vorgeschlagenen Ansätze ist die Technik des „zeitlichen Abstands“. Er gibt das Beispiel einer persönlichen Situation in Bezug auf eine Uneinigkeit über den Kauf von Bio-Mandeln, wobei er sich fragt: „Wie werde ich in einem Monat über diese Entscheidung denken?“ Diese Perspektive hilft, die Bedeutung des momentan empfundenen Gefühls zu relativieren und die negativen Auswirkungen zu verringern. Marc Brackett schlägt auch eine Methode der „Deaktivierung“ vor, um sofort mit intensiven Emotionen umzugehen. Er empfiehlt einfache Aktivitäten wie einen Spaziergang um den Block, tiefes Atmen oder eine kurze Meditation.

„Für mich ist es das Atmen. Ich nehme ein paar Atemzüge und dann kann ich mein bestes Ich aktivieren“, erklärt er. Ein weiteres kraftvolles Werkzeug ist die Schaffung einer „räumlichen Distanzierung“ durch Visualisierung. Zum Beispiel empfiehlt er bei einem Konflikt, sich die Szene wie einen Film vorzustellen. „Ich erschaffe buchstäblich einen Filmrahmen und beobachte, anstatt zu absorbieren“, sagt Marc Brackett. Diese Technik ermöglicht es, sich emotional von Provokationen zu distanzieren und seinen mentalen Raum zu schützen.

Die Distanz: der Schlüssel zur Beruhigung

Die Strategien von Marc Brackett, die sich mehr auf die Anerkennung und das richtige Management von Emotionen als auf deren Unterdrückung konzentrieren, bieten wertvolle Werkzeuge zur Verbesserung des emotionalen Wohlbefindens. Indem wir lernen, unsere Emotionen korrekt zu identifizieren und geeignete Regulationsmethoden anzuwenden, können wir unsere täglichen Interaktionen verändern und Stress reduzieren. Der Schlüssel liegt in der Akzeptanz unserer Empfindungen und der bewussten Anwendung bewährter Methoden, um durch emotionale Stürme zu navigieren. Diese Strategien spiegeln direkt die Methode des „Let Them“ (Lass sie tun/sein) wider, die von Mel Robbins populär gemacht wurde. „Wenn ich ‚lass sie tun‘ sage, in einem Moment, in dem mich jemand wirklich aus der Fassung bringt oder eine Krise hat, gebe ich mir ein Signal, um zu erkennen, mit wem ich es zu tun habe. Und um mich emotional etwas zurückzuziehen und mir bewusst zu machen, dass ich das nicht kontrollieren kann“, kommentiert sie.

„Wenn wir ‚sie machen lassen‘, müssen wir trotzdem unsere eigenen Emotionen regulieren. Es ist nicht so, dass wir sie einfach machen lassen und ‚egal‘ sagen“, fügt Marc Brackett hinzu. „Man muss seine eigene Erfahrung angesichts dessen bewältigen.“ So lernt man, sich selbst zu regulieren, indem man die Probleme anderer ihre eigenen bleiben lässt.